Donnerstag, 9. Februar 2012

The Descendants

Mal direkt vorweg: Ich hab den Film wahrscheinlich nicht verstanden. Warum genau ist George Clooney für einen Oscar nominiert???? Wann genau gab es einen dramaturgischen Handlungsstrang??? Wieso wurden Actionfilme als Vorfilme gezeigt?? (Üblicherweise werden ja "ähnliche" Vorfilme gezeigt)

Von diesen unerheblichen Fragen mal abgesehen, war der Film ganz nett. Wooooha. So ziemlich das schlimmste Urteil, das man fällen kann..."ganz nett". Überflüssig würde es allenfalls auch treffen, aber das wäre zu hart, eine Geldverschwendung fand ich es nämlich nicht (anders als zum Beispiel beim schlechtesten Film aller Zeiten "The Mist"). Aber halt auch keinen wirklichen Gewinn.

Die Story drückt, insbesondere zum Ende hin, doch MASSIV auf die Tränendrüse und wenn so mit der Keule die Botschaft vermittelt wird "sei betroffen, hab Gefühle", törnt mich das halt leider gar nicht an. Oder ich war einfach nicht in der richtigen Stimmung oder habe den Film, wie gesagt, schlicht nicht verstanden.

In Kürze: Es verpasst meiner Meinung nach niemand etwas, der den Film nicht anschaut...

Donnerstag, 2. Februar 2012

The Girl with the Dragon Tattoo

So, wieder einmal Verblendung. Diesmal auf Englisch statt Schwedisch (versteh ich doch deutlich besser... ;-) und mit James Bond und einer Unbekannten. Diese spielt zwar durchaus nicht schlecht, aber kann Noomi Rapace echt nicht das Wasser reichen! Die Spannung des Films hält sich sehr in Massen, wenn man das Original kennt, es gibt sehr viele Parallelen und besonders positiv ist mir eigentlich nichts aufgefallen. Nichtsdestotrotz gute Unterhaltung und für alle sehenswert, die die schwedischen Filme verpasst haben (was eindeutig die grössere Schande ist als jetzt das Remake zu verpassen...)

Mittwoch, 1. Februar 2012

Sherlock Holmes 2

Ich war tatsächlich einen ganzen Monat nicht im Kino! Schreck lass nach...Dafür war der Film zum Glück sehr erfrischend und unterhaltsam. Gelungenes Popcornkino nenne ich das. Wobei Fortsetzungen, resp. zweite Teile ja selten an die Erstversion heranreichen. Hier ist es zumindest annähernd auf Augenhöhe, wäre mein Eindruck. Und Noomi Rapace total unerwartet zu sehen, hat mir sehr gefallen. Ich finde ja, sie hätte den Oscar oder zumindest die Nominierung verdient und nicht die "Nachmacherin" (vgl. folgenden Post...)

Freitag, 23. Dezember 2011

Der gestiefelte Kater (3D)

Zum Glück auf Englisch! Zum Glück eine Originalversion. So gut! Die 3D-Effekte waren zwar buchstäblich "für die Katz", aber ja nu.
Der Film ist nicht ganz so witzig gewesen wie es die Vorschau oder die Shrek-Filme vielleicht erhoffen lassen, aber gute Unterhaltung war es trotzdem. Und die grossen Augen vom Kater...einfach herrlich :-)

Sonntag, 11. Dezember 2011

Happy Feet, Teil 2

Der erste Teil hatte mir sehr gut gefallen, zumindest das, was ich davon mitbekommen hatte (war, glaube ich, mal eingeschlafen...). Und ähnlich ist es mir jetzt gegangen, ich habe vielleicht nicht ganz alles mitbekommen, weil ich eine kleine Müdigkeitskrise hatte, aber im grossen und ganzen war es schon ein unterhaltsamer Film, Einzig schade, dass der natürlich synchronisiert wurde, hätte gerne die Originalstimmen gehört...aber ja nu. Vielleicht gibt's irgendwann mal die DVD und Neffen, die den Film auf Englisch schauen mögen ;-)

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Carnage (Der Gott des Gemetzels)

Ich hatte das Theaterstück vor 4-5 Jahren in Zürich gesehen und als ich dann mitbekam, dass es das Ganze jetzt als Film gibt, zumal mit einer recht guten Besetzung, wollte ich den Film natürlich unbedingt sehen. Enttäuscht worden, bin ich nicht, der Film ist eine sehr gute Umsetzung des Theaterstückes, finde ich. Natürlich kann man es mühsam finden, dass es ein sehr dialoglastiger Film ist, dem sonstige Action völlig abgeht, andererseits ist es für ein "Kammerspiel" dann doch relativ dramatisch und abwechslungsreich. Insofern würd ich mal eine mittlere Bewertung geben, weil vielleicht ein bisschen polarisierend...

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Twilight: Breaking Dawn, Part 1

Juhui, endlich wieder mal Popcorn-Kino! Total sinn- und niveaulos, aber dafür flauschige Unterhaltung. Wobei, flauschig bei Vampiren und Werwölfen...ja nu, aber andererseits, halt Teeniefilm, was will man erwarten. Die Buchvorlage ist recht brav eingehalten worden, das hat mir gut gefallen. Es gab nur einen überflüssigen Dramatisierungsaspekt, der nicht von der Vorlage stammt, aber ein bisschen künstlerische Freiheit wollen wir den Regisseuren mal zugestehen ;-)

Vermutlich guckt den Film eh nur, wer das Buch kennt und wissen will, wie es mit den feschen Jungs umgesetzt sind, von daher kann ich mir wohl jede Empfehlung sparen... :-)

Mittwoch, 16. November 2011

Romeos (Queersicht)

Ein Film der besseren Art! Zwar ein Teenie oder "Coming of Age" Film, aber nichtsdestotrotz mit einem auch andere Altersklassen betreffendem eindrücklichen Thema, wie die Podiumsdiskussion anschliessend deutlich machte. Die Thematik war meiner Meinung nach sehr sensibel und dennoch aufrüttelnd dargestellt, die Schauspieler/innen haben überzeugt. Ich glaube, bei der Berlinale ist der Film auch ausgezeichnet worden, das wäre auf jeden Fall zu Recht geschehen!

Mir hat der Film sehr gut gefallen, weil er berührt hat ohne niederzuschlagen. Einfach nachdenklich und das finde ich eben sehr gut :-)

Samstag, 12. November 2011

Jamie and Jessie are not together (Queersicht)

Ein ganz niedlicher Musical-Film, die entsprechenden Einlagen waren der totale Lacher, die Crew hatte beim Dreh sicher einen Heidenspass! :-). Musikalisch konnte es allerdings nicht überzeugen, also so gar nicht. Die Story selbst plätscherte so vor sich hin, wie es bei dem Genre zu erwarten ist...nicht wirklich nachhaltig, aber nette Unterhaltung...

Mittwoch, 2. November 2011

Ü-Film: Der Verdingbueb

Ein Schweizer Film als Überraschungsfilm, warum eigentlich auch nicht. Und angesichts der Vorschaufilme sicher noch so ziemlich die beste Wahl (auf Horror steh ich nun einfach mal nicht!).

Im Film geht es um ein dunkles Kapitel jüngerer Schweizer (Fürsorge-)Geschichte. Natürlich wird ein Massenfilm dem tatsächlichen Unrecht und den Grausamkeiten nicht einmal im Ansatz gerecht, nichtsdestotrotz habe ich den Film "gut" gefunden, insofern als dass es zum Teil ausdrucksstarke Schauspieler/innen gab, die auch gut synchronisiert waren (Katja Riemann und bärndütsch, haha...). Ansonsten plätscherte es etwas vorhersehbar vor sich hin, was eben angesichts der Tragik nicht ganz angemessen ist. Aber als Sensibilisierung fürs Thema allemal zu gebrauchen!